Grob gesagt - Mehr olympischer Geist für 2014

Heja, die olympische Flamme lodert hell auf ihrem Weg nach Sotschi! Und wie! Gut, manchmal geht sie auch aus, dann grämt sich Herr Putin. Aber im Prinzip lodert sie. 14.000 tapfere Fackelträger schleppen sie 65.000 km weit quer durch Russland. Zuerst die grandiose Nummer mit dem Nordpol. Demnächst ist ein Zwischenstopp am Baikalsee vorgesehen. Da werden dann vermutlich Taucher mit wasserfester Flamme den See durchschwimmen. Liegt gar nicht so weit von Baikonur, dem russischen Raumfahrtzentrum entfernt. Und von dort aus in den Weltraum geschossen haben sie ja zwei Astronauten schon frei schwebend in den Weltraum gehalten. Allerdings ohne Lodern. Womit der Beweis erbracht wurde, dass es dort keinen Sauerstoff gibt.

Allerdings mit dem blauen Planeten im Hintergrund machte sich das auch so ganz gut. Ein richtiger Knüller. Fragt sich, welche Knüller werden da auf dem Weg nach Sotschi noch folgen? Den größten allerdings wird sich Herr Putin bis zum Eröffnungstag der Winterspiele in Sotschi aufheben. Oder warum wohl, glauben sie, hat er dem inzwischen weltberühmten Whistleblower Snowden politisches Asyl gewährt? Richtig! Herr Snowden wird der als am Schluss laufende Fackelträger bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele zuerst die große Flamme in dem großen Bottich entzünden und dann überraschender Weise im Jubel der Massen mit der kleinen Fackel weiterlaufen. Wo denn hin, werden sie fragen? Natürlich direkt zu der US-amerikanischen Mannschaft, die da ja fein aufgereiht im Stadion steht. Und da wird er die Fackel dem amerikanischen Mannschaftsführer übergeben. Der ist kein Biathlet, denn dann hätte er ein Gewehr:„ Bitte lasst alle Anklagen gegen mich fallen,“ wird er ihm (natürlich in  Russisch) sagen. Und der Mannschaftsführer wird kein Gewehr, sondern ein Dokument aus seiner Tasche ziehen und es Herrn Snowden übergeben. Das Dokument wird die Begnadigung durch Herrn Obama persönlich enthalten. Und von der Ehrentribüne aus werden Herr Putin und Herr Obama (als Überraschungsgast) fröhlich ins jubelnde Publikum winken! Der Auftakt der friedlichsten Spiele aller Zeiten. Keine Diskriminierungen mehr, egal welcher Art.

Und die Chance, so etwas im Jahr 2022 locker zu toppen, lassen wir uns einfach so entgehen? Gut, 65.000 km werden wir nicht schaffen und den Scherz mit dem Weltraum auch nicht. Aber mit der wasserdichten Flamme quer durch den Chiemsee Richtung Berchtesgaden, das wäre es doch gewesen! Vertrauen wir eigentlich nicht mehr dem Weitblick unserer politischen Garde? Wozu bitte hat sie das Instrument des Volksentscheids legalisiert, wenn wir es plötzlich dazu nutzen, anderer Meinung als sie zu sein? Sollte man schnell wieder abschaffen! Brauchen wir ja auch nicht, weil Angies Politik sowieso alternativlos ist. Nolympics statt Olympics. Das bringt keinen Imagegewinn für München. Auch nicht für Bayern oder Deutschland! Und für Münchens S-Bahn kriegen wir nun keine zweite Stammstrecke! Garmisch kriegt auch keine Umgehung. Ätsch! Wieso eigentlich nicht? Weil kein Geld dafür da ist. War es zwar vorher auch nicht, aber da hätte sich kein Politiker wegen 3,3 Milliarden Euro neuer Schulden aufgeregt.

„Quod licet Jovi non licet Bovi,“ hätte mein Onkel da gesagt.

Ach ja richtig. Das sagt der Lateiner. Was Jupiter erlaubt ist, ist Hornochsen nicht erlaubt. Da hätte ich meinen Onkel gerne gefragt, wer denn da im obigen Beispiel wer ist? Aber das geht ja leider nicht mehr. Obwohl ich mir schon denken kann, was er geantwortet hätte. Doch so direkt möchte ich gar nicht sein.

„Wichtig ist was hinten rauskommt,“ hat unser Altbundeskanzler Helmut Kohl einst so schön gesagt.

Und so will ich denn dem weihnachtlichen Frieden zu Liebe jetzt die Klappe halten.

Was kann denn nächstes Jahr noch Schlimmes kommen? Die Markttransparenzstelle haben wir schon. Und wie! Von Werbung so überzogen, dass man kaum noch an die Preise kommt. Die Zigarettenrichtlinie mit den schönen Krebsbildchen werden wir wohl bekommen, allerdings mit nicht ganz so großen Fotos wie ursprünglich geplant. Und dann als Neuheit Preisauszeichnungen an Preismasten und Zapfsäulen in KWh. Schleunigst von der Markttransparenzstelle eingearbeitet, weiß der Erdgastanker dann endlich, wie viel mehr Energie in seinen Kraftstoff  als in dem des lausigen Flüssiggas- oder Sprittankers steckt. Sicher hat er schon immer darauf gewartet. Endlich kann er jetzt kalkulieren, ob sich so eine Kutsche überhaupt lohnt. Für wie dämlich halten diese staatlichen Bevormunder uns eigentlich? Gespannt bin ich nur, was sie den Fahrzeugherstellern künftig für die Spritanzeige in den Fahrzeugen vorschreiben werden!

In diesem Sinne wünsche ich uns ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2014. Wie die Jahre zuvor wird es sicher wieder ein Jahr großer Herausforderungen. 

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