bft setzt sich für effiziente Umsetzung der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) ein

Technische Umsetzung nicht überall gesichert

Die Umsetzung der MTS-K läuft bei den Mitgliedern des bft auf Hochdruck. Der bft unterstützt diese Bemühungen nach Kräften und steht in engem Kontakt mit der MTS-K. Allerdings steckt der Teufel im Detail. Nicht alle Anbieter von elektronischen Preismeldesystemen sind entgegen früheren Ankündigungen in der Lage, kurzfristig Lösungen anzubieten. Offenbar unter dem Druck der bevorstehenden Bundestagswahl versucht das Bundeswirtschaftsministerium, die Firmen zu einer schnellen Anbindung an die MTS-K zu drängen, in dem Wissen, dass die dazu erforderliche Technik noch nicht überall verfügbar ist.

Die Tankstellenbetreiber werden aufgefordert, gegebenenfalls auf sogenannte webbasierte, also manuelle Verfahren als Übergangslösung zurückzugreifen, wenn die elektronische Anbindung an die MTS-K noch nicht verfügbar ist. „Das halten wir für kontraproduktiv. Dadurch werden die Kosten gerade für mittelständische Freie Tankstellen unnötig erhöht und in der Sache ist kaum ein Nutzen zu erkennen“ sagt Axel Graf Bülow, Hauptgeschäftsführer des bft am Rande einer Pressekonferenz zur Vorstellung der jährlichen Branchenstudie „Tankstellenmarkt 2012/2013“ in Hamburg.

Als einer der  Ersten hat der bft für seine Mitglieder, aber auch für alle Interessierten die Dienstleistung des Preismelders angeboten, die es auch kleineren Firmen ermöglichen soll, sich möglichst kostengünstig am elektronischen Meldeverfahren zu beteiligen. Leider sind einige Kassenhersteller nicht bereit, die entsprechenden Schnittstellen offenzulegen, obwohl sie noch keine eigene Lösung anbieten können. Das führt zu Verzögerungen, die nicht in der Verantwortung der Tankstellenbetreiber liegen. Auch deshalb wirkt dieser künstlich erzeugte Zeitdruck eher kontraproduktiv.

Die sicheren und zuverlässigen elektronischen Preismeldesysteme brauchen noch etwas Zeit. Diese Zeit sollte man den Herstellern geben, um einen reibungslosen Start der MTS-K nicht zu gefährden. Webbasierte oder manuelle Preismeldungen sollten die Ausnahme bilden, weil sie fehlerbehaftet sind.

„Der bft hat von Beginn an auf die Komplexität der Gesetzesfolgen hingewiesen. Flickschusterei auf dem Rücken der Mittelständler hilft da nicht weiter.“, so Graf Bülow weiter. 

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