Kartenbetrug 2.0

Eigentlich ein alter Hut, aber immer wieder aktuell ist das Thema Kartenbetrug per Telefon. Denn die Maschen werden immer ausgefeilter, rhetorisch geschulte Betrüger schaffen es selbst vorgewarnte Mitarbeiter an Tankstellen hinters Licht zu führen. Die grobe Struktur ist immer die gleiche: Unter einem Vorwand wird der Tankstellenmitarbeiter telefonisch gebeten, einen Paysafe oder Ukash-Code auszudrucken und durchzugeben. Dieser wird von dem Betrüger umgehend verwertet und das Geld ist verloren.

Wohl jeder Stationär hat seine Mitarbeiter schon mehrfach eindringlich vor diesen betrügerischen Anrufen gewarnt. Trotzdem scheinen sich die erfolgreichen Betrugsfälle in letzter Zeit wieder zu häufen. Hier einige Beispiele, die verdeutlichen wie raffiniert inzwischen vorgegangen wird:

Die Betrüger geben sich als Hotline-Mitarbeiter des Kassenherstellers aus. Im Telefondisplay ist dabei auch tatsächlich die richtige Hotlinenummer zu sehen, was die Sache glaubhaft erscheinen lässt.

Es wird behauptet, man sei von Transact, Paysafe oder Ukash (ebenso mit richtiger Telefonnummer im Display) und wolle vor Betrügern warnen. Dazu müsse im Terminal etwas umgestellt werden, zu Testzwecken müssten nun einige Codes rausgelassen werden. Und so weiter...

Die Betrüger wissen, wann Updates gelaufen sind, z.B. vom Kassenhersteller oder einem Shoplieferanten. Unmittelbar nach dem Update rufen sie an und geben sich als Mitarbeiter des Lieferanten aus. „Es ist ja gerade unser Update aufgespielt worden, nun müssten wir da noch etwas testen...“

Die Betrüger bekommen mittlerweile auch mit, wenn technische Bestandteile der Kasse getauscht werden. Bekommt die Tankstelle zum Beispiel ein neues Kartenterminal, dann erfolgt der Anruf unmittelbar danach und ein vermeintliche Mitarbeiter des Terminalherstellers meldet sich: „Sie haben ja gerade unser neues Terminal angeschlossen, wir müssten da nun noch etwas testen...“. Alles natürlich nur, um die Tankstelle vor Betrügereien zu schützen und Verluste zu verhindern!

 Es lässt sich also feststellen: Die Betrugsmaschen werden immer ausgefeilter und die Anrufe durch technische Raffinessen glaubhaft unterstützt. Ob Computersysteme der Hersteller, Lieferanten oder Tankstelle gehackt werden oder eventuelle Insidertipps dahinter stecken, kann nicht abschließend gesagt werden. Wahrscheinlich ist eine Kombination der beiden Möglichkeiten.

 Die dringende Empfehlung an jeden Tankstellenbetreiber kann nur lauten, jeden Mitarbeiter nochmals ausdrücklich anzuweisen, niemals telefonisch Kartencodes herauszugeben. An wen auch immer, egal unter welchem Vorwand. Um sich gegen weitere Verluste abzusichern, sollte jeder Mitarbeiter außerdem eine entsprechende Arbeitsanweisung unterschreiben. Ein entsprechendes Muster finden Sie hier auf unserer Homepage.

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