Schleppwasserverluste bei Kommune geltend machen

Erschienen im TANKSTOP 4/2016

Ein altes und dennoch immer wieder aktuelles Thema ist die Geltendmachung von sogenannten Schleppwasserverlusten beim Waschen von Autos in Waschanlagen und Waschboxen. Als Schleppwasserverluste wird das Wasser bezeichnet, das dem öffentlichen Leitungsnetz entnommen wird, aber nicht in die Kanalisation eingeleitet wird, weil es beispielsweise beim Trocknungsvorgang „verblasen“ wird, in den Radkästen, im Unterboden oder an den Rädern anhaften bleibt.

Rechnen Sie mal zusammen, was Sie so nebenbei über Ihre Kühlwasserkannen abgeben. Was Sie bei einer Waschbox nicht dem Kanal zuleiten, ist deutlich zu sehen. Die „paar Tropfen“ aus allen Quellen summieren sich übers Jahr zu einer ordentlichen Menge.

Was ist zu tun?

Ganz einfach, rechnen Sie Ihre Mengen zusammen und stellen Sie einen Antrag. Zum einen rückwirkend auf Erstattung, zum zweiten auf Anerkennung einer gleichbleibenden Menge pro Waschvorgang oder pro eingesetzter Menge Frischwasser. Den meisten Behörden ist ein solcher Antrag bekannt. Meistens haben andere Wettbewerber längst einen solchen Antrag gestellt. In der Fachliteratur für die Behörden gibt es Aufsätze, die sich mit dem Thema schon lange beschäftigen. Manche Behörden bieten prozentuale Anrechnungssätze an. Waschanlagenhersteller haben ebenfalls Erfahrungssätze über anrechnungsfähige Mengen. Manchmal, aber das ganz selten, helfen nur Gutachten.

Warum sollte das funktionieren?

Ganz einfach, weil es keine Zähler beim Abwasser gibt und man deswegen auf andere Erkenntnisquellen angewiesen ist. Eine solche ist der sogenannte Frischwassermaßstab, der normalerweise auch so richtig ist. Die Menge Frischwasser, die über Zähler entnommen wird, wird auch in gleicher Menge entsorgt. Ist das aber nicht der Fall, kann ich diese Vermutung wie beschrieben im geschilderten Verfahren entkräften.

Antrag stellen bei der für das Abwasser zuständigen Behörde und das Verfahren in Gang setzen. Am besten sofort. Rufen Sie Ihre Behörde an, schildern Sie Ihr Anliegen. Vereinbaren Sie einen Termin und bringen Sie alle notwendigen Unterlagen mit.

Und denken Sie dran. Peanuts sind das nicht. Wenn jetzt der Mindestlohn steigt, brauchen Sie jeden Cent an Entlastung. Warum an dieser Stelle Geld verschenken? Die bft-Geschäftsstelle in Bonn hilft Ihnen gerne beim Rechnen und bei der Antragstellung. Sprechen Sie uns an: www.bft.de.

bft / Stephan Zieger

 

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