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bft begrüßt das Votum des EU-Verkehrsausschusses für E-Fuels im Straßenverkehr

Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat sich für die Anrechnung von E-Fuels bei den Flottengrenzwerten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ausgesprochen. Der bft begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt in Richtung CO2-neutrale Mobilität. Der nächste Schritt muss jetzt eine Quote im Straßenverkehr sein.

Aktuell verhandelt das EU-Parlament über die Ausgestaltung der CO2-Flottenregulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Der mitberatende Verkehrsausschuss hat sich Ende vergangener Woche für die Anrechnung von regenerativen Kraftstoffen ausgesprochen, zu denen auch E-Fuels zählen. „Der Ausschuss bekennt sich damit zur Technologieoffenheit und stellt sich gegen den Vorschlag der EU-Kommission, bis 2035 ein Neuzulassungsverbot von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Verbrennermotor einzuführen“, sagt Duraid El Obeid, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands freier Tankstellen (bft). „Wir erhoffen uns von der Entscheidung des Verkehrsausschusses ein positives Signal an den EU-Umweltausschuss, der in dieser Sache federführend ist und dessen Entscheidung zeitnah erwartet wird“, ergänzt El Obeid. Anschließend wird die Regulierung im EU-Parlament zur Abstimmung gegeben.

Zusätzlich zur Anrechnung auf die Flottengrenzwerte spricht sich der bft für eine E-Fuels-Quote im Straßenverkehr aus, wie sie kürzlich Deutschland im Rahmen der „Fit-for-55“-Verhandlungen als Vorschlag für die Schifffahrt eingebracht hat. „Mehr noch als die Anrechnung setzt eine verpflichtende Quote ein wichtiges Zeichen an den Markt und würde endlich die notwendigen Investitionen für den Markthochlauf von E-Fuels auslösen. Selbst eine Beimischung hätte schon eine enorme Hebelwirkung auf die CO2-Emissionen in der Mobilität“, betont El Obeid. 

Neben dem positiven Einfluss auf die Umwelt hat der Einsatz von E-Fuels einen weiteren Effekt: „In Anbetracht der aktuellen geopolitischen Lage und der Abhängigkeit von Deutschland und Europa von russischen Energieimporten können E-Fuels eine gute Alternative zu Öl aus undemokratischen Ländern sein und damit zu unserer Versorgungssicherheit beitragen“, ist El Obeid überzeugt. 

Pressekontakt
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Geschäftsführer
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Leiterin des Hauptstadtbüros

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