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bft begrüßt Verkehrsminister Wissings Bekenntnis zu E-Fuels

Die Vertreter des Bundesverbands Freier Tankstellen (bft) zeigen sich zufrieden mit den Äußerungen von Bundesverkehrsminister Volker Wissing im Deutschen Bundestag zum Thema E-Fuels. Wissing hatte sich im Wahlkampf und in den vergangenen Monaten immer wieder für die FDP als Befürworter synthetischer Kraftstoffe präsentiert. Auch war es die FDP, der es nach eigenen Worten gelungen war, das Bekenntnis zu den E-Fuels in den Koalitionsvertrag zu bringen.

In einem  Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ war der Politiker zuvor so zitiert worden, als ob er sich für den ausschließlichen Weg über die E-Mobilität einsetze. In der Plenarsitzung am Donnerstag (13.1.2022) stellte der FDP-Politiker klar, dass er weiterhin an E-Fuels für den Verkehr festhalte. 

Duraid El Obeid, Vorsitzender des Bundesverbands Freier Tankstellen, begrüßte Wissings Klarstellung und warnte zugleich vor einer frühen Festlegung auf Elektromobilität: „Wir alle wollen dazu beitragen, den Verkehrsbereich klimaneutral zu gestalten. Dafür sind E-Fuels unerlässlich. Wer jetzt schon alle Alternativen aus der Hand gibt, steht am Ende mit leeren Händen da.“ Der bft-Chef glaubt nicht, dass die EU-Regulierung schon jetzt eine solche Entscheidung erzwingt, da sich das „Fit-for-55“-Paket noch mitten in der Diskussionsphase befindet. Die entscheidenden Sitzungen der EU-Gremien stehen erst bevor. Hier kann eine starke deutsche Regierung ihre Positionen einbringen.

„Wir werden uns in einem Brief direkt an den Minister wenden und um ein Gespräch bitten“, kündigte El Obeid an. Die unabhängigen Mittelständler sehen sich in der Verkehrspolitik als Partner der Regierung. „Unsere Firmen investieren nachhaltig in die Erneuerbaren und auch in die E-Ladeinfrastruktur. Aus dieser Erfahrung heraus wissen wir, wie steinig der Weg in die E-Mobilität ist. Deswegen ist es wichtig, sich Alternativen offenzuhalten.“

Pressekontakt
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Geschäftsführer
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Sarah Schmitt
Leiterin des Hauptstadtbüros

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