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Nur mit grünen Kraftstoffen können die Klimaziele erreicht werden

Im vergangenen Jahr hat sich der deutliche Emissionsrückgang der beiden Vorjahre zwar fortgesetzt. Langfristig lässt sich dieser Trend aus Sicht der Mittelständischen Energiewirtschaft Deutschland (MEW), dem Dachverband des Bundesverbands Freier Tankstellen (bft), aber nur mit dem Einsatz von biogenen und synthetischenen Kraftstoffen weiterführen.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Klimabilanz 2020 präsentiert. Der Mobilitätssektor liegt mit minus 11,4 Prozent an CO2-Emissionen deutlich unter dem Vorjahr. Zwar zeigt die Bilanz eine erfreuliche Minderung auf 146 Millionen Tonnen CO2. Ein hoher Anteil ist indes auf die Folgen der Bekämpfung der Pandemie zurückzuführen, vor allem im Verkehrs- und Energiebereich.

„Wir sollten die Diskussion um den Verbrennungsmotor beenden und uns auf grüne Energie konzentrieren. Allen politischen Entscheidern muss bewusst sein, dass schneller Klimaschutz nur über die Kraftstoffe gelingen kann. Wir benötigen innovationsfreundliche und tech-neutrale Rahmenbedinungen“, fordert Matthias Plötzke, Hauptgeschäftsführer der Mittelständischen Energiewirtschaft Deutschland (MEW). Dafür reiche die einseitige Förderung der Elektromobilität nicht aus. Eine Lösung mit starker Hebelwirkung sind aus Sicht des Verbandschefs neben nachhaltigen biogenen die strombasierten synthetischen Kraftstoffe. „Der Einsatz von E-Fuels in Pkw, aber auch in Lkw, Flugzeugen und Schiffen, würde einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors leisten“, betont Plötzke. 

Dafür müsse Regulierung neu gedacht werden. „Die überholte Trennung von CO2-Flottenstandards und Kraftstoffregulierung gehört in die Vergangenheit“, so Plötzke weiter. „Beides muss verknüpft werden. Wir benötigen alle verfügbaren Möglichkeiten.“ Ebenso gelte es, die Implementierung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED II) attraktiv zu gestalten. E-Fuels und E-Mobilität müssten beispielsweise gleichbehandelt werden. 

Mit der Kampagne eFuel-Today, die der MEW zum Jahresanfang ins Leben gerufen hat, möchte die Vertretung des unabhängigen Energiemittelstands die breite Öffentlichkeit auf die Vorteile von E-Fuels aufmerksam machen. Parallel arbeitet der MEW auf nationaler und gemeinsam mit dem Dachverband UPEI – Europe’s Independent Fuel Suppliers auf europäischer Ebene daran, politische Entscheidungsträger von synthetischen Kraftstoffen zu überzeugen. 

Pressekontakt
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Stephan Zieger
Geschäftsführer
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Sarah Schmitt
Leiterin des Hauptstadtbüros

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